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Tischlerei & Innenarchitektur Bernegger

Wie Orte und Häuser auf uns wirken

Wie beeinflussen die Orte, an denen wir wohnen, arbeiten oder urlauben, unser

Leben?

Die Historikerin Roberta Rio hat dazu ein Buch mit vielen spannenden

Erkenntnissen geschrieben.

Gerade in Krisenzeiten spielt der Rückzug in die eigenen vier Wänden eine immer größere Rolle.
Was tun, wenn wir uns in unserem Zuhause einfach nicht wohlfühlen? Die Historikerin Roberta Rio beschäftigt sich seid 12 Jahren intensiv mit der Beziehung zwischen Menschen und Orten. Ihn Ihrem Jobalttag wird sie als Expertin von Firmen und Privatpersonen gebucht, die Beratung für Haus/Wohnung, Grundstück, Stadtgebieten oder Geschäft benötigen.
Sie recherchiert die Geschichte von Orten, um Muster darin zu erkennen. Was ist dort immer wieder passiert und wird deshalb mit hoher statistischer Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft wieder passieren? Vor kurzem erschien Ihr Buch „Der Topophilia Effekt Wie Orte auf uns wirken“ in welchem sie bestätigt: „Es gibt Orte, an denen sich Menschen besonders erfolgreich oder erfolglos sind.
Manchmal genügt es auch, etwas an der Ist-Situation zu verändern“, sagt die Expertin: „Grundsätzlich gibt es keine guten oder schlechten Orte. Jeder Ort vermittelt uns eine Erfahrung, die wir bewusst oder unbewusst machen möchten.
Es wirkt nicht nur ein Ort auf die Menschen, sondern auch die Menschen auf den Ort.
Wir müssen nicht Historiker sein, um uns der Wirkung eines Ortes auf uns bewusst zu machen.
Es gibt auch einfache Möglichkeiten, die jeder Mensch nützen kann, so der Expertentipp. Zunächst einmal können Sie die Geschichte des Ortes, an dem Sie wohnen, recherchieren. Häuser haben oft spannende Hintergründe. Natürlich geben die Erlebnisse, die andere Menschen in einem Haus hatten, einen Ausblick darauf, was auch wir als Bewohner dort erleben können. Gerade wenn sich Menschen entscheiden, eine bestehende Immobilie zu sanieren, kann es sehr interessant sein, Nachforschungen anzustellen.
Aber achten Sie vor allem auf Ihren ersten Eindruck. Wenn Sie einen Ort das erste mal betreten, wissen Sie meist auch schon genau, ob Sie sich dort wohlfühlen und ob Sie sich dort wohlfühlen und ob Sie dort Ihre Ziele erreichen können.
Ein altes Haus wird natürlich nicht immer ganz Ihren Vorstellungen entsprechen.
Wichtig ist, dass das positive Gefühl beim ersten Lokalaugenschein überwiegt. Manchmal fühlen wir uns aber auch in einer bestehenden Wohnsituation unwohl. In Zeiten der Pandemie fassen wir unser Zuhause kritischer ins Auge. Wichtig ist, mit Maßnahmen dagegen zu setzen. Wer schlecht schläft, kann sein Bett umstellen. Rio nennt in Ihrem Buch beispielsweise auch Rosskastanienmatten, die eine gute Nachtruhe versprechen. Kastanienholz wirkt abschirmend gegen Störzonen von Wasseradern und Erdstrahlen.

Gesundheit, Erfolg im Beruf und Liebe:
Der Ort, an dem wir wohnen, kann unser Leben maßgeblich beeinflussen.
Dr. Roberta Rio Historikerin und Buchautorin